Anleitung für Rubik's Cube
(den sog. Zauberwürfel)

Die folgende Anleitung für den bekannten Zauberwürfel ist sicher nicht die schnellste.
 
Aber durch das schrittweise Vorgehen, bei dem man jeweils den Erfolg kontrollieren kann, ist diese Anleitung aber relativ leicht zu verstehen, leicht nachzuvollziehen und leicht auswendig zu lernen.

Versucht's doch einfach mal!










Erster Schritt: Start-Fläche (oben) zurecht drehen


Zuerst muss die obere Fläche so vollständig gemacht werden, dass die Kanten immer einfarbig sind (d.h. die ersten Zeilen der Seitenflächen auch schon stimmen).
Am besten man fängt mit einem Kreuz an und dreht dann die entsprechenden Ecken hinein.
Nachdem die erste Fläche fertig ist, wird sie bei den zukünftigen Betrachtungen nach oben genommen. Danach wird der mittlere Ring so gedreht, dass auf jeder Seite ein kleines T entsteht:



Zweiter Schritt: Zweiten Ring einfarbig machen

Anschließend wird der zweite Ring vervollständigt: Dazu wird auf der jeweiligen Seiten auch auf dem dritten Ring der gleichfarbige Stein in die Mitte gebracht (d.h. es entsteht ein großes T).
Nun gibt es zwei Fälle:

1. den Stein nach rechts 'reindrehen:

2. den Stein nach links 'reindrehen:

Dritter Schritt:
Mittelstücke vom dritten Ring an die richtige Stelle bringen


In den weiteren Betrachtungen ist nun immer die weiße Seite unten. Nachdem nun auch der zweite Ring richtig ist, müssen vom dritten Ring die Mittelstücke an die richtigen Positionen gebracht werden (Kipprichtung ist egal): Dabei gibt es das Problem des Vertauschens von den Mittelstücken im dritten Ring. Es gibt zwei Methoden:

1. Nur zwei Stücke tauschen:

2. Drei Kantenstücke rotieren:

2.a. Rechtsherum rotieren:

2.b. Linksherum rotieren:

Vierter Schritt: Kantenstücke kippen

Im nächsten Schritt müssen die eben vertauschten Kantenstücke so gekippt werden, dass die gelben Flächen immer oben sind. Dazu muss folgendes gemacht werden:


Die beiden Züge werden 4 Mal hintereinander ausgeführt. Falls dann noch nicht alle Randsteine korrekt gedreht sind, wird nur die Oberseite so gedreht, dass der nächste falsch gedrehte Randstein rechts ist und anschließend wieder von vorne begonnen.

Fünfter Schritt: Ecken tauschen

Jetzt müsste der Würfel so sein, dass höchstens nur noch die Ecken der gelben Fläche (und natürlich dann auch die von den Seitenflächen zur gelben hin) nicht stimmen. Daher werden nun im folgenden die Ecken so vertauscht, dass sie an der richtigen Stelle sind:
Auch hier gibt es wieder zwei Richtungen:

1.a Rechtsherum tauschen:

1.b Linksherum tauschen:

Anmerkung: Statt einmal linksherum zu tauschen kann man auch zweimal rechtsherum tauschen und umgekehrt.

Sechster Schritt: Ecken drehen

Zum Schluss müssen jetzt nur noch die Eckstücke gedreht werden. Auch dieser Vorgang kann wieder in zwei Richtungen erfolgen, wobei zweimal in die eine Richtung genau einmal in die andere Richtung entspricht.

1. Linksherum drehen:

2. Rechtsherum drehen:

Diese Kombinationen der Züge werden jeweils 2 Mal ausgeführt. Falls noch nicht alle Ecken gedreht sind, wird die Oberseite (wie beim Kantenkippen) so gedreht, dass die nächste zu drehende Ecke vorne rechts ist. Danach wird von vorne angefangen.

Anmerkung: Nach dreimaligem Kippen (also dreimal einen Doppelzug) in eine der beiden Richtungen oder jeweils einmal in die eine und einmal in die andere Richtung, sollte der Würfel bis auf die ggf. rotierte Oberseite und evtl. einigen noch nicht gekippten Ecken wieder stimmen.

Quellen

1) Der Spiegel, Nr.4, 198, als Lösungsgrundlage
2) Manfred von der Wellen* (optische Gestaltung)
3) Jürgen Fischbach** (für ein paar Verbesserungen)

  * Download von nicht bekanntem Ursprung. Weitere Angaben liegen mir leider nicht vor.
** siehe www.kantenkreuz.de (exzellente grafische Komplett-Lösung mit zusätzlichen Varianten)

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